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Das Coronavirus – ein Nachruf?

 

Eine Bedrohung aber auch eine Herausforderung – Gedanken über eine sich stetig ändernde Situation – “Herdenimmuntät” und Blick in die Zukunft.

Viele Fragen und noch mehr Antworten, sinnige aber auch unsinnige geistern durch die Welt und verunsichern die Menschen. Das Virus ist immer noch allgegenwärtig in unseren Köpfen. Aber die Normalität des täglichen Lebens ist zurückgekehrt. Es ist wohl auch Zeit wieder verstärkt über die Langzeitgefahren in anderen Bereichen nach zudenken, welche vor allem nachrückende Generation dauerhaft bedrohen, wie die großen klimatischen Veränderungen, an welchen wir einen großen Anteil haben….

Lange haben wir vergessen, welche unsinnigen Sachen wir essen, trinken oder rauchen. Wie wir uns unsere Gesundheit wider besseren Wissens ruinieren und in falschen ungesunden Gewohnheiten versinken. Jetzt sind wir plötzlich aufgeweckt worden. Ob nun auch der Umsatz der Zigarettenindustrie fällt oder gar die genauso anteilig tödliche Influenza wieder mehr impfunwillige Menschen zum Arzt führen wird? Aber wahrscheinlich neigen wir dazu schnell zu verdrängen und zu vergessen.

Zum Glück ändert sich derzeit die Infektionslage hin zu einem “gewöhnlichen” Erreger. War es anfangs ein teilweise tödlicher Erreger, der auf eine unvorbereitete, menschliche Immunität getroffen ist, so hat unsere Immunsystem im Laufe der Zeit gelernt früher einzugreifen und schwere Verläufe zu vermeiden. Das Virus wird allmählich zu einem vermutlich dauerhaften Begleiter unserer “Zivilisation”. Durch erreichen der Herdenimmunität verliert es langsam an Pathogenität, das heißt Krankheitsschwere. “Wir haben uns mit ihm arrangiert”. Dennoch waren die breiten Impfkampanien sinnvoll und werden es bei besonders gefährdeten Personen auch weiterhin sein. Ohne diese Impfungen wären mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wesentlich mehr Menschen schwerst erkrankt oder verstorben. Die vielen Opfer der ersten Zeit werden langsam zu Historie, wie es das Beispiel die Spanische Grippe lehrt……. oder das Masernvirus, welches nach der Entdeckung von Amerika große Teile der indigenen Bevölkerung dahin raffte.

Unsere aktuell geltenden Maßnahmen in der Praxis:

  • Die Maskenpflicht ist seit 13.4.2023 aufgehoben, dennoch bitten wir bei Infekten um freiwilliges Masken tragen.
  • Zutritt für Infektpatienten nur nach telefonischer Absprache oder Bestellung.
  • fieberhafte Erkrankungen werden nur zu bestimmten Zeiten behandelt, um andere Patienten und unser Personal zu schützen.
  • Abstand untereinander als auch an der Rezeption zu Empfangsmitarbeiterinnen wird erwartet.
  • Den Anweisungen des Personals ist Folge zu leisten.
  • Willentlich Verstöße werden im Interesse aller der Praxis verwiesen.

Danke für Ihr Verständnis.

Einfache Maßnahmen mit gutem Effekt bei allen “Erkältungskrankheiten”:

  • häufiges Händewaschen mit Seife (20 sek).
  • Husten und niesen in die Armbeuge.
  • Benutzen von Einmalpapiertaschentüchern.
  • Begrüßen ohne die Hand zu geben aber auch mal die freundliche Umarmung zu unterlassen.
  • nicht ins eigene Gesicht fassen.
  • unnötige Menschenansammlungen meiden.
  • bei “Erkältungssymptomen” einfach zu Hause bleiben. Grippe ähnliche Infekte klingen oft in 2-3 Tagen ab.
  • Einfache Gesichtsmasken schützen vor allem den Gegenüber, da die Maske durch die Atmung feucht wird und ein Erreger “andocken” kann. Auch schließt diese Maske nicht dicht ab. Die Lösung heißt – beide Seiten sollten die Maske tragen. Corona wird ja an Tröpfchen gebunden übertragen!
  • FFP 2 Masken brauchen vor allem Patienten mit Kontakt zu Corona-Infizierten und medizinisches Personal.