Impfungen


Impfungen gliedern sich je nach Indikation in unterschiedliche Gruppen


1. Empfohlene Impfungen gem. STIKO (Ständige Impfkommission)

Die folgenden genannten Impfungen entsprechend den heute allgemein anerkannten Impfungen, deren hoher Nutzen einem geringen Risiko gegenüber stehen. Dabei hat man vor allem die Komplikationen einer sogenannten “Wildinfektion”, das heißt natürlichen Infektion, im Auge, welche zu Dauerschäden bzw. Tod des Organismus führen können. Auf Grund jahrelanger Forschung besitzen dem gegenüber die modernen Impfstoffe ein in keinster Weise vergleichbares hohes Risiko einer Impfschädigung. Der Impfling ist außerdem seitens des Staates auch schon bei Verdacht eines Impfschadens abgesichert.

Den Impfplan der ständigen Impfkomission (STIKO) finden sie hier:Zeigefinger

2. Indikationsimpfungen

Diese ebenfalls empfohlenen Impfungen besitzen den selben Status wie die oben genannten Regelimpfungen. Es werden aber hier nur besonders gefährdete Risikogruppen angesprochen.

 

3. Reiseimpfungen

Diese Impfungen unterliegen nach Aufklärung des Arztes dem eigenen Risiko, hier steht der Staat nicht für Impfkomplikationen finanziell ein. Sie sollten nach sorgfältiger Abwägung des erhöhten Erkrankungsrisikos am jeweiligen Reiseziel verabfolgt werden. (Teilweise im Ausland Pflicht siehe Gelbfieber). Reiseimpfungen können eventuell von Ihrer Krankkasse nach Rücksprache übernommen werden, wenn Sie von der Deutschen Tropenmedizinischen Gesellschaft (DTG) oder dem Robert Koch Institut (RKI) empfohlen werden und von einem in der Reisemedizin erfahrenen Arzt durchgeführt werden.

Individuelle Kostenerstattungen ihrer Krankkasse finden sie hier:Zeigefinger

3a. Gelbfieberimpfung

ImpfausweisDie Impfung ist gemäß internationaler Vereinbarungen (WHO) an eine besondere Zulassung geknüpft, welche nur von staatlicher Seite verleihen wird. Sie wird im sogenannten Tropengürtel (Südamerika, Afrika) benötigt. Teilweise ist einreisen in bestimmte Länder aus anderen Ländern mit Gelbfiebererkrankungen impfpflichtig seitens des jeweiligen Gesetzgebers mit entsprechendem Nachweis einer zertifizierten Gelbfieberimpfstelle in Ihrem internationalen Impfausweis.

 

4. Prophylaxen

Im Gegensatz zu Impfungen geben Prophylaxen nur einen relativen Schutz, so lange ein entsprechendes Medikament lückenlos in vorgegebener Weise verabfolgt wird. Hier ist besonders die Malariaprophylaxe zu nennen, welche bei dem heutigen Urlaubstrend zu Fernreisen immer aktueller wird und auf jeden Fall mit dem Arzt abzustimmen ist.